FreeDOS
- Version
- 1.0
- Lizenz
- Freeware (GPL)
OpenSource - Systeme
LiveCD,
Source-code
- Sprachen
- Grösse
- ca.: 8 MB
- Website
- http://www.freedos.org
- Author
- Jim Hall & FreeDOS-Team
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FreeDOS ist ein Betriebssystem aus der Gruppe der DOS-Betriebssysteme. Die Entwicklung von FreeDOS findet innerhalb des FreeDOS-Projektes statt, in dem sich mehrere Einzelprojekte zusammengefunden haben, um eine
freie und kompatible Alternative zum Betriebssystem MS-DOS zu schaffen, dessen Weiterentwicklung von seinem Hersteller Microsoft eingestellt wurde. Viele der Einzelprojekte verfolgen oder verfolgten ursprünglich das Ziel, Bestandteile wie beispielsweise den DOS-Kern, Treiber- und Dienstprogramme von MS-DOS oder anderen DOS-Betriebssystemen durch Pendants mit vergleichbarer oder gar erweiterter Funktionalität zu ersetzen oder zu ergänzen. Das Gesamtprojekt hat dabei den Anspruch, zeitgemäße Erweiterungen und Anpassungen vorzunehmen und dabei trotzdem den Charakter von FreeDOS als ein MS-DOS-kompatibles Betriebssystem zu erhalten.
Unterschiede zu MS-DOS
FreeDOS ist ein quelloffenes und freies Betriebssystem, das der GPL-Lizenz unterliegt und aktiv weiterentwickelt wird. Darüber hinaus bietet es aber auch technische Vorteile gegenüber anderen DOS-Betriebssystemen. So unterstützt es unter anderem:
- Logical Block Addressing (LBA) – ermöglicht den Zugriff auf Datenträger bis zu einer Größe von 2 TiB und hebt damit die Beschränkung vieler DOS-Betriebssysteme auf entweder 504 MiB, 2 oder 8 GiB auf.
- Partitionen mit FAT32-Dateisystem – ermöglicht wird hierbei nicht nur der Zugriff auf, sondern auch das Booten von diesen Dateisystemen.
- DOSLFN-Treiber – gestattet die Verwendung langer Dateinamen, wie sie für das FAT-Dateisystem auch unter Windows-9x-Betriebssystemen unterstützt werden.
- Ultra-DMA-Treiber – hierdurch werden schnelle Zugriffe auf IDE-Datenträger möglich. Die unter DOS-Betriebssystemen üblichen BIOS-Aufrufe über den Software-Interrupt 13h sind auf moderneren Rechnern zumeist sehr langsam, stellen andererseits aber auch das Funktionieren auf allen IBM-AT-kompatiblen Rechnern sicher.
Software-Kompatibilität
Neben neuen für FreeDOS entwickelten Programmen laufen fast alle Programme, die für MS-DOS geschrieben wurden, problemlos auch unter FreeDOS. Ausnahmen sind einzelne Programme, die eine MS-DOS-Versionsüberprüfung durchführen, oder die von nicht standardisierten Verhaltensweisen oder undokumentierten Merkmalen von MS-DOS abhängen. Grundsätzlich unterstützt werden:
- 16-Bit-Real-Mode-Programme: .COM- und .EXE-Dateien (DOS- oder MZ-executable genannt)
- 16-Bit-DPMI – selten, vorwiegend (und nur optional) von Borland-Compilern generiert
- 32-Bit-DPMI – viele DOS Extender wie DOS/4GW, PMODE/W, CauseWay, DOS/32A, DJGPP/GO32, etc.
Mit Hilfe des HX DOS Extender besteht zudem die Möglichkeit, einige für Windows (32-Bit) geschriebene PE-EXE-Dateien unter FreeDOS auszuführen.
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