Cube 2: Sauerbraten
- Version
- Assassin Edition 12.24
- Lizenz
- Freeware (GPL)
OpenSource - Systeme
Linux,
MacOS X,
Source-code,
Windows
- Sprachen
- Grösse
- ca.: 215.5 MB
- Website
- http://sauerbraten.org
- Author
- Wouter „Aardappel“ Van Oortmerssen u.a.
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Cube 2: Sauerbraten ist ein kostenloser Ego-Shooter, der auf der Sauerbraten Game Engine basiert. Während die Engine als Freie Software entwickelt wird, verfügt das Spiel selbst über Lizenz behaftete Inhalte. Wie sein Vorgänger Cube wurde das Spiel hauptsächlich von Wouter „Aardappel“ Van Oortmerssen, der auch am OpenArena-Projekt mitwirkt, entwickelt. Das Spiel ist für die Betriebssysteme Linux, Mac OS X und Microsoft Windows erhältlich.
Überblick
Sauerbraten hebt sich in erster Linie durch ein vergleichsweise simples Gameplay von anderen Shootern ab. Das Spiel besitzt eine Vielzahl von Karten, die in verschiedenen Spielmodi verwendet werden können. Eine Besonderheit ist der „Coop-Edit-Modus“, der es den Teilnehmern bei einem Multiplayerspiel erlaubt, die aktuelle Karte in Echtzeit zu modifizieren. Untermalt wird das Spiel von harter Heavy-Metal-Musik des Musikers Fanatic.
Einzelspieler-Modus
Im Einzelspieler-Modus von Sauerbraten gibt es zwei Varianten:
- SP: Man kämpft sich durch eine mit Gegnern und Gegenständen (Munition etc.) bestückte Karte. An einigen Stellen gibt es Respawn-Punkte, die man durch Berührung aktiviert. Des Weiteren gibt es Schalter, die zum Beispiel zum Öffnen von Türen betätigt werden müssen. Die Gegner greifen den Spieler in alter Doom-Manier an, sobald sie ihn sehen. Die Zeit, die man für das Beenden einer Karte braucht, wird gemessen; den Rekord gilt es dann zu unterbieten. Einige der mitgelieferten Karten enthalten allerdings weder Schalter noch Respawn-Punkte.
- DMSP: Dieser Modus basiert auf dem Konzept einer von Oortmerssen stammenden, gleichnamigen Quake-Mod. Der Spieler wird auf einer Deathmatch-Karte wenige Sekunden nach Beginn der Spielrunde von einer Gegnerhorde angegriffen, die vollständig zu besiegen ist. Auch hier kommt es auf Zeit an. Obgleich Oortmerssens Quake-Mod älter ist, kennen viele diese Variante sicherlich eher von dem kommerziellen Spiel Unreal Tournament 2004, in dem dieser Modus „Invasion“ genannt wurde.
- Slowmo SP: Man kämpft sich, identisch wie im standard Singleplayer-Modus durch Karten, mit dem Unterschied, dass ein Slowmotion(=Zeitlupen)-Effekt auftritt, wenn man Energie verliert. Je weniger Energie man hat, desto stärker kommt dieser Effekt zum Vorschein. Außerdem lädt sich die Energie des Spielers langsam wieder auf.
- Slowmo DMSP: Exakt wie der oben genannte DMSP-Modus, nur das wie im Slowmo SP-Modus ein Slowmotion(=Zeitlupen) Effekt auftritt bei Verlust von Lebensenergie. Dieser Effekt wird umso stärker, je mehr Energie verloren geht.
Mehrspieler-Modus
Wie durch die Ähnlichkeit zu anderen Ego-Shootern zu erwarten, bietet Cube 2: Sauerbraten auch deren geläufige Spielmodi an, als da sind: Deathmatch, Team Deathmatch, Instagib-Deathmatch und Capture (eine leichte Abwandlung des aus der Unreal Tournament-Reihe bekannten „Domination“ und nicht zu verwechseln mit Capture the Flag). Insgesamt sind es 17 Spielmodi.
Technisch hebt sich der Mehrspieler-Modus jedoch von den meisten anderen Ego-Shootern ab, da er „client-side-controlled“ stattfindet. Dies bedeutet, dass ein teilnehmender Spieler den Server nicht erst – wie sonst üblich – um Erlaubnis für seine Aktionen fragt, sondern autonom handeln kann. Dies hat einerseits zur Folge, dass die Bandbreite von Client und Server geschont wird, wodurch Sauerbraten bei schlechten Verbindungen mit hohen Pingzeiten oftmals wesentlich reibungsloser zu spielen ist als Derivate; auf der anderen Seite erleichtert dieser Umstand jedoch auch Cheating, was durch die Quelloffenheit des Spiels nochmals einfacher wird. Tatsächlich haben sich die Cheater zu einem ernsten und oft kritisierten Problem entwickelt, dem bislang nur mit dem manuellen Rauswurf seitens des Server-Administrators Herr zu werden ist.
Verbreitung
In der Computerspiel-Szene trifft Cube 2: Sauerbraten auf ein größtenteils positives Echo. Häufig wird das Spiel neben ähnlichen Projekten wie beispielsweise Nexuiz oder Warsow zur Elite der Open-Source-Shooter gezählt. In den deutschsprachigen Ländern stellt sicherlich ein Artikel in der Zeitschrift Gamestar, wie auch eine Präsentation auf dem Fernsehsender GIGA die größte Errungenschaft des Spiels dar. Die Anzahl deutscher Online-Spieler hat seitdem deutlich zugenommen.
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