TLS-Rechner
- Version
- 1.0
- Lizenz
- Freeware
- Systeme
Java,
Linux,
MacOS X,
Windows
- Sprachen
- Grösse
- ca.: 2.2 MB
- Website
- http://www.psychometrica.de/tls.html
- Author
- Psychometrica
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Diagnose von Teilleistungsstörungen: Der TLS-Rechner
Von einer "Umschriebene Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten (F81)" (auch als Teilleistungsstörung bezeichnet) spricht man, wenn trotz guter kognitiver Grundfertigkeiten und ausreichender Beschulung ein Kind / Jugendlicher in isolierten, schulischen Leistungsbereichen ungenügende Leistungen zeigt. Da die schulische Leistung schlechter ausfällt als die Grundfähigkeiten vermuten lassen ist das Scheitern erwartungswidrig. Die ICD-10 unterscheidet vier verschiedene Formen:
1. Lese- und Rechtschreibstörung (F81.0)
2. Isolierte Rechtschreibstörung (F81.1)
3. Rechenstörung (F81.2)
4. Kombinierte Störung schulischer Fertigkeiten (F81.3)
Die Diagnose erfolgt in diesem Fall unter anderem, indem mittels standardisierter psychologischer Verfahren einerseits die schulische Leistung und zum anderen die Intelligenz gemessen wird. Damit eine Teilleistungsstörung diagnostiziert werden kann, muss die schulische Leistung deutlich schlechter ausfallen als die Intelligenz. Weiterhin muss die Leistung in einem unterdurchschnittlichen Bereich liegen und die Grundintelligenz darf ein bestimmtes Niveau nicht unterschreiten.
Der Grundgedanke der Diagnose liegt darin, aus der Intelligenz die erwartete Testleistung vorherzusagen und zu entscheiden, ob eine Mindestdiskrepanz zur Intelligenz vorliegt. Für die Diagnose ist es deshalb zentral, auf welche Art und Weise die Testleistung aus der Intelligenz vorhergesagt, und wie die Diskrepanz zwischen der schulischen Leistung und der Intelligenz berrechnet wird. Es gibt im Wesentlichen zwei verschiedene Ansätze: Man unterscheidet die "klassische" Diskrepanzdefinition und das Regressionsverfahren, die beide vom Programm durchgeführt werden können:
Der Teilleistungsstörungsrechner ermöglicht es, die Diagnose automatisch zu erstellen und als Wortgutachten und grafisch auszugeben. Dabei lassen sich alle Parameter frei konfigurieren.
Von einer "Umschriebene Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten (F81)" (auch als Teilleistungsstörung bezeichnet) spricht man, wenn trotz guter kognitiver Grundfertigkeiten und ausreichender Beschulung ein Kind / Jugendlicher in isolierten, schulischen Leistungsbereichen ungenügende Leistungen zeigt. Da die schulische Leistung schlechter ausfällt als die Grundfähigkeiten vermuten lassen ist das Scheitern erwartungswidrig. Die ICD-10 unterscheidet vier verschiedene Formen:
1. Lese- und Rechtschreibstörung (F81.0)
2. Isolierte Rechtschreibstörung (F81.1)
3. Rechenstörung (F81.2)
4. Kombinierte Störung schulischer Fertigkeiten (F81.3)
Die Diagnose erfolgt in diesem Fall unter anderem, indem mittels standardisierter psychologischer Verfahren einerseits die schulische Leistung und zum anderen die Intelligenz gemessen wird. Damit eine Teilleistungsstörung diagnostiziert werden kann, muss die schulische Leistung deutlich schlechter ausfallen als die Intelligenz. Weiterhin muss die Leistung in einem unterdurchschnittlichen Bereich liegen und die Grundintelligenz darf ein bestimmtes Niveau nicht unterschreiten.
Der Grundgedanke der Diagnose liegt darin, aus der Intelligenz die erwartete Testleistung vorherzusagen und zu entscheiden, ob eine Mindestdiskrepanz zur Intelligenz vorliegt. Für die Diagnose ist es deshalb zentral, auf welche Art und Weise die Testleistung aus der Intelligenz vorhergesagt, und wie die Diskrepanz zwischen der schulischen Leistung und der Intelligenz berrechnet wird. Es gibt im Wesentlichen zwei verschiedene Ansätze: Man unterscheidet die "klassische" Diskrepanzdefinition und das Regressionsverfahren, die beide vom Programm durchgeführt werden können:
- Regression (Grundeinstellung des Programms): Anhand der Korrelation eines Testverfahrens mit der Intelligenz wird mittels Regression geschätzt, welches Leistungsniveau im Test aufgrund der Intelligenz zu erwarten ist. Unterschreitet ein Kind diesen Wert um einen bestimmten Betrag, so wird von einer Gefährdung ausgegangen. In den Leitlinien ist fest eine Korrelation von 0.4 vorgegeben und sollte auch im Programm verwendet werden, sofern die tatsächliche Korrelation zwischen Intelligenz- und Leistungstest nicht bekannt ist. Ist die Korrelation dagegen bekannt, so sollte mit der Ziel einer genaueren Diagnose die empirisch ermittelte Korrelation verwendet werden.
- Diskrepanz: Von einer Teilleistungsstörung wird ausgegangen, wenn eine vorgegebene Anzahl an T-Wertpunkten zwischen Intelligenz- und Testleistung liegt. Es wird also fälschlicherweise davon ausgegangen, dass eine direkte Entsprechung zwischen Intelligenz und Testleistung vorliegt und beide also zu r = 1.0 miteinander korrelieren. Da dieser Ansatz auf falschen Grundannahmen basiert und leistungsschwache Kinder stark benachteiligt werden, wird dringend die Verwendung des Regressionsansatzes empfohlen.
Der Teilleistungsstörungsrechner ermöglicht es, die Diagnose automatisch zu erstellen und als Wortgutachten und grafisch auszugeben. Dabei lassen sich alle Parameter frei konfigurieren.
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